Ärztliche Versorgung
Die ärztliche und zahnärztliche Versorgung in den polnischen
Städten und Ferienzentren ist gut. Fachärztliche Hilfe findet man
in Ambulatorien und Krankenhäusern. Auch die Ärztegenossenschaften
und zahlreiche Privatpraxen erteilen medizinische Hilfe. Es
ist empfehlenswert sich von der eigenen Krankenkasse eine Europa -
Versicherungskarte ausstellen zu lassen. So werden die Kosten für
Behandlungen in Polen direkt von der Kasse übernommen. Insbesondere
in den Städten nahe der Grenze zu Deutschland finden sich Kliniken
für Zahnbehandlungen und kosmetische Chirurgie mit
deutschsprachigem Personal. Das Netz der Apotheken ist sehr eng
geknüpft. Sie führen Arzneimittel aus polnischer und
internationaler Produktion. Da Spezialarzneimittel oft erst
bestellt werden müssen, empfiehlt es sich, diese mitzunehmen.
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Baden
Die Wasserqualität der Ostsee hat sich in den vergangenen Jahren
spürbar verbessert. Offizielle Badestellen sind mit Bojen
gekennzeichnet und werden von Rettungsschwimmern bewacht. Auch die
meisten Seen, etwa in Masuren oder Kaschuben, haben eine gute
Wasserqualität. Es gibt in Polen nur sehr wenige Nacktbadestellen.
An belebten Stränden sollte man mit Rücksicht auf die übrigen
Besucher Badekleidung tragen.
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Einkaufen
Ein Ladenschlussgesetz gibt es in Polen nicht. Supermärkte in
Städten und Touristenzentren haben oft werktags von 6 bis 22 Uhr
und an den Wochenenden bis 13 Uhr geöffnet, manchmal auch länger.
Kaufhäuser öffnen in der Regel werktags von 9 bis 20 Uhr.
Souvenirläden sind meist werktags von 9 bis 19 Uhr offen.
Einkaufsmärkte an der Grenze zu Deutschland haben ganzjährig
geöffnet; in der Regel beginnt der Verkauf täglich ab 8 Uhr. Märkte
mit frischem Obst und Gemüse beginnen in den Großstädten oft schon
um 6 Uhr früh und werden vor dem Mittag bereits abgebaut.
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Essen und Trinken
Verglichen mit Deutschland sind die Preise in den polnischen Cafés
und Restaurants in der Regel sehr günstig. So kostet ein
Hauptgericht in guten Restaurants etwa acht Euro. In den Städten
und Ferienzentren reicht die Spannbreite von Fastfood über
traditionelle polnische Speisen bis zur internationalen Küche. Die
Speisekarten sind dort häufig mehrsprachig. Sehr preiswertes
einfaches Essen bieten in größeren Städten die Milchbars, Bar
Mleczny genannt.
Häufig verfügen Restaurants über eine Garderobe. Es ist üblich,
dort die Jacken und Mäntel gegen geringe Gebühr abzugeben.
Trinkgelder sollten bei etwa zehn Prozent der Rechnungssumme
liegen. Restaurants haben in der Regel von 9 bis 23 Uhr geöffnet,
in Großstädten zum Teil auch länger. Cafés sind meist zwischen 7
und 19 Uhr geöffnet.
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Geld
Die polnische Währung ist der Zloty. Ein Zloty entspricht 100
Groszy. Es gibt Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 Groszy sowie 1, 2 und
5 Zloty, ferner Banknoten zu 10, 20, 50, 100 und 200 Zloty.
Abbildungen der
Geldscheine und Münzen.
Die Ein- und Ausfuhr von polnischer Währung ist nicht gestattet.
Reisende können bei Banken, in Wechselstuben (Kantor) sowie in
größeren Hotels und Reisebüros Geld wechseln. Banken haben in der
Regel montags bis freitags von 7.30 bis 17 Uhr und samstags von
7.30 bis 14 Uhr geöffnet. Dort kann auch mit Euroschecks oder
Kreditkarten Geld gewechselt werden.
In allen größeren Städten und Feriengebieten gibt es Geldautomaten,
die auch ec-Karten akzeptieren.
Gängige Kreditkarten werden in den meisten Hotels, in vielen
Restaurants sowie in vielen Geschäften akzeptiert.
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Klima
Das Klima in Polen entspricht in etwa dem in Deutschland. Im
Winter können jedoch die Temperaturen im Nordosten des Landes
gelegentlich bis unter 30 Grad minus fallen. Aktuelle
Wetterinformationen unter
http://www.wetteronline.de/include/de/Polen.htm
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Kriminalität
Wie überall in touristischen Zentren sollten im eigenen
Interesse einige Sicherheitsratschläge beachtet werden: Keine
Wertsachen offen im Auto liegen lassen, auch nicht für kurze Zeit.
Gegebenenfalls einen bewachten Parkplatz ansteuern. Bei Gedränge,
etwa auf Märkten, in Bussen und Bahnen, auf Handtasche und
Portemonnaie achten.
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Mitnahme von Tieren
Mitgeführte Tiere müssen mindestens 3 Wochen und maximal 12
Monate vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden sein. Außerdem
ist eine "Amtliche tierärztliche Gesundheitsbescheinigung"
erforderlich.
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Notruf
Die Notrufnummern sind in ganz Polen gleich. Sie sind kostenlos von
den öffentlichen Telefonzellen anzuwählen:
Polizei: 997
Feuerwehr: 998
Rettungsdienst: 999
Pannendienst: 981
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Post
Postämter sind in der Regel montags bis samstags von 8 bis 20
Uhr geöffnet, einige Ämter in großen Städten haben rund um die Uhr
offen. Sie verfügen über Kartentelefone und verkaufen
Telefonkarten.
Eine Postkarte oder ein Standardbrief nach Deutschland kosten 2,20
Zloty.
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Pkw
Vorsicht! In Polen muß man am Tage mit
eingeschalteten Abblendlicht fahren. Autofahrer benötigen bei der
Einreise den nationalen Führerschein. Eine Grüne Versicherungskarte
ist nicht mehr notwendig, aber es wird trotzdem empfohlen diese
mitzuführen. In den Innenstädten vieler Großstädte gibt es,
meistens nicht sehr gut ausgeschilderte, Parkzonen, die nur mit
einem Parkschein benutzt werden können (Erhältlich bei
uniformierten Parkwächtern oder in Parkautomaten für ca. 2-4 Zloty
pro Stunde). Bewachte Parkplätze befinden sich bei den meisten
Hotels. Auch in den Städten und Ferienzentren gibt es viele
Parkplätze, die rund um die Uhr bewacht werden. Grundsätzlich
scheint die Vorgehensweise der meisten deutschen Autovermietungen
sinnvoll anzuwenden: obwohl die polnische Polizei sehr gut
ausgestattet und geschult ist, bei Marken wie VW, Mercedes und Audi
ist besondere Vorsicht geboten. Das Autobahnnetz in Polen befindet
sich im schnellen Aufbau. Es ist sinnvoll vor der Reise den neusten
Routenplaner zu "konsultieren" und sich mit neuen Kartenmaterial zu
versorgen. Große Europäische Autovermietungen sind in Polen gut
vertreten. Ein dichtes Netz von Tankstellen bietet bleifreies
Benzin mit 95 und 98 Octan, erkennbar an der grünen Schrift an den
Zapfsäulen, bleifreies Benzin(durchgestrichenes Pb Zeichen-Grün)
für Autos ohne Kat (U 95)(rückgängig), und Dieselkraftstoff (ON).
Erdgas ist in Polen kaum erhältlich. Pannenhilfe: ADAC hat in Polen
selbst Notrufstationen eingerichtet, die mit deutschsprachigen
Mitarbeitern besetzt sind. (Tel. in Polen 061-83 19 888). Die
Pannenhilfe des Polnischen Motorverbandes (PZM) ist landesweit
unter der Nummer 981 erreichbar.
Die Autofahrer sollen in Polen
besonders vorsichtig werden beim Anblick des so genannten
"Schwarzen Punktes". Dieses, nur in Polen zu treffende,
Verkehrsschild zeichnet Strassenabschnitte an den sich besonders
viele schwere und tötliche Unfälle ereignet haben. Meistens werden
in den unteren Ecken des Schildes die Zahlen der Toten und
Verletzten Verkehrsteilnehmer an dieser Stelle angegeben.
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Presse und Fernsehen
Deutsche Presse ist in den großen Hotels, in größeren Bahnhöfen
und auf Flughäfen erhältlich. Viele Hotels bringen per
Satellitenschüssel auch deutsche Fernsehsender aufs Zimmer.
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Recht
StVO: in den Ortschaften (zwischen den weissen schildern mit
Ortschaftnamen) ist nur 50 km/h erlaubt. Auf den Landstrassen darf
man 80 km/h fahren und auf den Autobahnen 100 km/h. Die Strafen für
Geschwindigkeitsüberschreitung sind hoch (bis 150 Euro).
Falls ein nicht EU-Bürger mit Ihnen verreisst ist es sehr sinnvoll
vor der Reise die polnische Botschaft zu konsultieren. Die
EU-Aufehnhalts- und Reiseregelungen gelten nicht zwingend in
Polen.
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Reisen für Behinderte
Zwar gibt es immer mehr öffentliche Gebäude und Hotels mit
behindertengerechten Aufgängen und Einrichtungen, doch die Reise
mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist oft noch problematisch.
Deshalb wird Rollstuhlfahrern die Anreise mit dem eigenen Pkw
empfohlen.
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Strom
Die Netzspannung beträgt 220 Volt, die Steckdosen entsprechen
der Euro-Norm.
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Sprachkurse
Im Sommer bieten die Universitäten in Krakow, Lodz, Lublin,
Poznan und Wroclaw Sprachkurse in Polnisch an. Sie dauern zwei bis
sechs Wochen. Private Sprachschulen gibt es unter anderem in
Warszawa, Krakow und Sopot.
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Taxi
Taxifahrten sind in Polen vergleichsweise preiswert. Von Stadt
zu Stadt, aber auch zwischen einzelnen Taxiunternehmen sind die
Tarife unterschiedlich. Deshalb sollte vorher der Preis erfragt
werden. Gelegentlich gibt es unter den Anbietern schwarze Schafe,
die überhöhte Preise verlangen. Deshalb empfiehlt es sich, vorher
den Preis zu erfragen und darauf zu achten, dass der Taxameter
eingeschaltet wird. Als seriös gelten vor allem die "Radio-Taxis",
die üblicherweise per Telefon bestellt werden können.
In Krakau können Sie von jeder Telefonzelle eine kostenlose
(möglich ohne Telefonkarte und ohne Münze) Nummer 0800 111111 oder
vom Handy +4812 9629 bzw. +4812 9662 der "Taxi Rotunda/Expres"
anwählen.
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Telefon
Das polnische Telefonnetz wird zur Zeit weiter ausgebaut und
modernisiert. Das hat zur Folge, dass sich Anschluss- und
Vorwahlnummern ändern können. Die Telefonauskunft hat landesweit
folgende Nummern:
118 913 für das Ortsnetz. Hier finden
Sie eine Liste mit den wichtigsten Vorwahlnummern in
Polen.
118 912 für Fernverbindungen
In den Städten und Ferienzentren gibt es viele öffentliche
Telefonzellen. Hierfür sind Telefonkarten mit 25, 50 oder 100
Einheiten in Postämtern, bei Tankstellen sowie in vielen Hotels und
Kiosken erhältlich. Die digitalen Funktelefonnetze sind fast
flächendeckend aufgebaut. Mobiltelefone für die D- und E-Netze
können deshalb fast überall in Polen genutzt werden.
Für die Verbindungen von Deutschland nach Polen lautet die
Landesvorwahl: 0048. Von Polen nach Deutschland muss die
Landesvorwahl 0049 gewählt werden.
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Toiletten
Meistens sind öffentliche Toiletten mit einem Kreis für Damen
und einem Dreieck für Herren gekennzeichnet. Für die meisten
öffentlichen Toiletten, auch in Restaurants, ist eine kleine Gebühr
zu zahlen.
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Zeit
Es gilt wie in Deutschland die mitteleuropäische Zeit (MEZ).
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